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SanskritSanskrit ist die uralte Kunst- und Kultursprache Indiens. Aus Sanskrit entwickelten sich die heutigen indischen Sprachen. Es war die Sprache der indischen Brahmanen, aus der sich später das Hindi entwickelte. Viele religiöse Texte enthalten Sanskrit.
SatsangSatsang heißt wörtlich übersetzt "Begegnung in Wahrheit". Satsang wird von einem sogenannten realisierten Meister gegeben - von einem Menschen, der die direkte Offenbarung eines stillen Geistes verwirklicht hat und die vollständige Freiheit aller scheinbaren Begrenzungen erlangt hat. Mit Fragen und Antworten wird beim Satsang geklärt, was den Einzelnen davon abhält, in dieser Freiheit zu sein. Im Satsang geht es nur um eine Frage: "WER BIN ICH?". Im Erkennen, dass ICH mehr bin als meine Gefühle, meine Gedanken, mein Körper und meine "persönliche" Geschichte, liegt die Wahrheit; dass ICH bereits frei bin und immer war. Denn das, was ICH bin, dieses ewige unveränderliche Selbst, wird nicht berührt von Gefühlen und Gedanken.
SchamanismusEin Schamane ist ein Mensch, der durch Geburt oder jahrzehntelange Ausbildung die Fähigkeit erworben hat, als Vermittler zwischen den Welten zu wirken. Er geht davon aus, dass der Mensch nicht ein einzeln in der Natur existierendes Wesen ist sondern in allem eingebunden ist. Somit ist Krankheit auch nicht ein Phänomen des einzelnen Menschen, sondern Ausdruck eines Zusammenhangs und muss im Zusammenhang geheilt werden. Der Schamanimus ist sehr viel älter als unsere heutige Medizin, und so langsam kommt die heutige Schulmedizin zu der Erkenntnis, dass nicht alles, was sogenannte Naturheiler zu bieten haben, Unsinn ist. Immer mehr Mediziner arbeiten mit Schamanen oder Heilern zusammen.
SufismusSufismus ist die mystische Seite des Islam und fast so alt wie der Islam. Das Ziel des Sufis ist die Vereinigung mit Gott aus der Erkenntnis, dass die Vielfalt der Erscheinungen nur eine Illusion ist, hinter der sich wiederum nur der Eine verbirgt. Im Westen ist der Sufismus hauptsächlich durch die sogenannten wirbelnden Derwische bekannt geworden. Es gibt viele verschiedene Sufi-Orden und hervorragende Sufidichter wie zum Beispiel Dschalalu`d-din Rumi.
SynchronizitätCarl Gustav Jung entwickelte Anfang der fünfziger Jahre unseres Jahrhunderts die Theorie von der Sychronizität beziehungsweise Gleichzeitigkeit.
Betrachten wir etwa folgendes Beispiel: Jemand liest in einem Roman einen seltenen Familiennamen. Wenige Minuten später telefoniert dieser Mensch, verwählt sich und landet bei jemandem der genau diesen Namen trägt. Wenig später stellt eine Freundin ihren neuen Freund vor und im Gespräch fällt wieder dieser Name.
Die Theorie der Synchronizität besagt nun, daß solche seltsamen "Zufälle" häufiger auftreten, als nach statistischer Wahrscheinlichkeit zu erwarten wäre. C. G. Jung versteht Synchronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge. Also das gleichzeitige Auftreten von Ereignissen die ursächlich nichts miteinander zu tun haben.
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